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Bereits zum zweiten Mal wurden die Solothurner Singknaben von der künstlerischen Leitung des traditionsreichen
Jehudi Menuhin Festivals in Gstaad angefragt, bei einer Aufführung im Berner Oberland mitzuwirken. Übernahmen
vor zwei Jahren 20 Singknaben die Rolle des Kinderchores in der imposanten Inszenierung von Carl Orffs Carmina
Burana, war das diesjährige Engagement ungleich anspruchsvoller.
Giacomo Branger, Samuel Erb und Joël Morand erhielten die einmalige Chance, den Part der drei Knaben in der
Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart zu singen. Um in Gstaad einen guten Eindruck zu hinterlassen, waren
die Sänger bereit, jede Woche zusätzlich zur regulären Probe mit den Singknaben noch an den dreistimmigen Stücken
der Zauberflöte zu feilen.
Die Mühe lohnte sich. Die drei Solisten machten sich letzte Woche mit je einer Begleitperson auf nach Gstaad.
Nach drei Probetagen im heissen Festivalzelt, bei denen den jungen Sängern von den Verantwortlichen bereits
viel Respekt und Anerkennung entgegen gebracht wurde, stand am Samstag die Aufführung der Zauberflöte unter
der Leitung von David Stern auf dem Programm.
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Die drei Knaben: Samuel Erb, Giaccomo Branger, Joël Morand
Vor ausverkauften Rängen zeigten die drei Singknaben zusammen
mit dem Kammerorchester Basel, dem Berner Konzertchor und bekannten Solisten eine beeindruckende Leistung und
ernteten tosenden Applaus. Zitat aus der Konzertriktik im Bund: «überzeugten ... drei muntere Singknaben der
St. Ursenkathedrale Solothurn als staunenswert sichere Genien».
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