
|

|

Reise nach Venedig
Die Reise fängt so an, dass um halb acht alle beim Vincentinum sein und die Koffer verladen müssen. Um viertel vor acht fängt die Fahrt an. Ich bin sicher nicht der einzige, der sich freut! Ich bin so aufgeregt, weil ich noch nie in Venedig gewesen bin. In Venedig sehe ich die Statue mit dem Löwen. Die Gondeln sind auch sehr teuer. Ein Büxli Ice Tea kostet 4000 Lire. Bald ist es schon wieder Zeit, den Heimweg anzutreten. Am Abend haben wir Konzert, und die Gastfamilie ist sehr nett. Am nächsten Morgen heisst es packen, fahren, schlafen.
Kim Sauser

Schlimmer Gestank
Wir hatten am Dienstag vor, die Kläranlage zu besuchen. Als wir mit dem Reisebus ankamen, war der Gestank schon bei den Ohren oben!
Im Eingangsraum schauten wir uns die halb unterirdische Kläranlage auf Modellen an. Es hatte uns ein älterer Mann mit blauem Mantel empfangen. Er führte uns in einen Vortragsraum, wo es gute Einrichtungen für einen Vortrag hatte. Dieser Professor hatte eine komische Aussprache. Zum Beispiel: "Es ischt sähr wischtisch, dass man..." Er zeigte uns einen Film von dem Ehepaar Meier, das nie Sorge zum Wasser hatte. Ab und zu war der Film auch lustig, zum Beispiel wenn sich Herr Meier zuerst umschaute, wo er das Öl des Autos hinschütten könnte. Oder als Herr Meier ein Vollbad nahm, sagte er: "Ah, herrlich, so ein Bad!" Dieser Meier versetzte uns ein paar Mal ins Lachen.
Als der Film zu Ende war, verliessen wir den Raum. Jetzt gingen wir selbst in die Anlage hinein. Wir mussten gelbe Mäntel anziehen, bevor wir eintreten durften. Die Kleinsten sahen sehr lustig aus mit ihren Wischern hinten dran. Die Gestänke waren nicht mehr bei den Ohren, sondern bei den Haaren! Richtig froh war ich, als wir draussen waren.
Stefan Blaser

|

Die Reise nach Italien mit den Singknaben
Am Morgen früh um sieben Uhr verabschiedeten wir uns von den Eltern. Wir sangen den Eltern noch ein Lied. Nach grossem Applaus gingen wir in den Car und fuhren ins Südtirol. Wir hatten es lustig, und jeder freute sich auf die Konzertreise. Die meisten spielten Gameboy, die anderen hörten Musik. Nach etwa einer Stunde kam es zu einem Zwischenfall: Einer der ganz kleinen Knaben musste erbrechen. Die Grossen kümmerten sich sehr gut um ihn, es ging ihm gleich besser. Mir wurde es auch langsam komisch, aber es ging gleich besser. Nach etwa 9½ Stunden erreichten wir unser Ziel: St. Leonhard. Wir sagten alle nur noch: "Endlich da!" Nach einer kurzen Stellprobe verteilte uns der Chef Lehmann auf die Gasteltern. Nach dem Konzert schliefen wir erst spät ein.
Ernst weckte mich sehr früh. Wir zogen uns an und assen Frühstück. Ernst und ich lachten wie ein Schwein, wir verstanden die Gasteltern drum nicht so gut. Wir mussten in der Kirche beim Gottesdienst singen. Nach dem Gottesdienst gingen wir schon bald in ein Restaurant essen. Mmh, war das lecker! Feine Pommes-frites mit Fleisch, zum Dessert Eis. Am Nachmittag gingen wir in eine Halle, und dort konnten wir mit anderen Kindern spielen. Ich musste ja wieder etwas kaputt machen. Ich kickte den Ball in die Höhe, und schon kam die Lampe herunter. Ich entschuldigte mich natürlich sofort. Am Abend hatten wir in Lama ein Konzert. Es hatte sehr viele Leute und es war akkustisch sehr gut. Mit dem Car ging es wieder zurück nach St. Leonhard. Ernst und ich machten uns einen Gameboy-Abend, wir schliefen sehr spät. Ich freute mich schon auf Venedig.
Christoph Stooss

Singknabenreise Italien
Heute ist Samstag... Ich ging mit meiner Mutter um viertel vor sieben aus dem Haus. Wir fuhren mit dem Auto nach Solothurn zu unserem Reisecar. Bevor wir die Reise starteten, sangen wir noch ein Lied: Viva la Musica. Dann fuhren wir los ins Südtirol. Wir fuhren etwa 9½ Stunden Car, aber mit zwei Zwischenstopps. Als wir angekommen waren, hatten wir eine Stellprobe. Danach war Gastfamilienverteilung. Später hatten wir ein Konzert. Bis wir von der Kirche daheim waren, hatten wir nur zwei Mi-nuten. Zum Nachtessen gab es Teigwaren und Salat. Zum Dessert gab es Apfel-strudel. Bei dieser Familie blieben wir nur zwei Nächte. Diese Ortschaft hiess übr-gens St. Leonhard. Am zweiten Nachmittag spielten wir in einem grossen Saal. Das organisierte die Kirchgemeinde. Die nächste Station war Brixen. Dort übernachteten wir in einer Pension. Dort blieben wir drei Nächte. Ein Teil übernachtete im Vinzenti-num und ein Teil in den Gastfamilien. Wir unternahmen sehr viel. Am ersten Tag besuchten wir die Landesausstellung. Am zweiten Tag besuchten wir die Kläranlage. Manche Leute kommen aus jedem Kuckucksland, um diese Anlage anzuschauen. Zuerst gab es einen Vortrag. Dann gingen wir die Kläranlage anschauen. Es stank sehr, war aber mega spannend. Zum Abendessen gab es Pizza. Am nächsten Nachmittag spielte ich mit ein paar anderen Fussball. Bei der Stellprobe war mir nicht gut. Ich musste absitzen. Aber am Konzert ging es dann wieder.
Nicolas Woodtli

|