Ehemalige Singknaben aus vier Jahrzehnten, von denen heute einige von der Musik leben, standen am
29. Oktober 2006 an der Gala mit Ehemaligen Singknaben auf der Bühne des Konzertsaals. Gemeinsam gestalteten sie ein unvergessliches und
verblüffendes Konzert.
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Die Singknaben eröffneten mit einem modernen «Cantate Domino» den Abend, Pianist Gabriel
Arnold interpretierte drei Liszt-Etuden, der Countertenor Jan Börner sang Auszüge aus zwei Bach-
Kantaten, und Michael Vescovi schuf mit Flügel und Sampler eine Klangcollage von Herbie Hancock.
        
Michiel van Bemmelen spielte eine zeitgenössische Komposition für Flöte und Klavier von Theo
Loevendie, das «subversiv renaissance ensemble» stürmte mit Madrigalen und Krummhornklängen
die Bühne, und die Cousins Patrick und Marc-Olivier Oetterli brachten mit zwei Arien aus Mozarts Don
Giovanni Opernstimmung in den Konzertsaal.
        
        
Markus Portmann tanzte, begleitet am Klavier von Evelyne Grandy, zu Filmmusik von Nino Rota, der
Solothurner Mädchenchor sang Lieder aus der ganzen Welt, und «damian's music company» bot eine Show
mit Stücken aus bekannten Musicals.
        
Turo Grolimund kombinierte «Mackie Messer» von Kurt Weil und «Bei mir bistu schein» mit Flöte, Stimme
und Tanz, die fünf Sänger von «vocal solicant» sorgten mit a cappella Krachern für Stimmung, und das Jazz
Trio Peter Stüdeli groovte mit zwei Standards.
        
        
Ein bewegender Moment, als sich alle anwesenden Ehemaligen und die Männerstimmen der Singknaben
zu einem grossen Männerchor formierten und mit Mendelssohns «Beati mortui» den verstorbenen
Singknaben gedachten. Beim zweiten gemeinsamen Lied von Joseph Bovet bebte der ausverkaufte Konzertsaal.
        
Zum Schluss standen alle Singenden auf der Bühne, und der Abend endete unter dem Motto «mini
Musig, dini Musig, üsi Musig» mit einem Schlusslied und einer Zugabe von Mädchenchor, Singknaben,
Männerstimmen und Ehemaligen.
  
Bilder von
André Scheidegger
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